Aktuelles zum Thema "Versicherungen"

Die mit Abstand höchste Rate beim Autodiebstahl hat Berlin, vergleichsweise hohe Diebstahlraten zeigen die Großstädte Leipzig, Hamburg und Hannover. Deutlich geringer war die Diebstahlgefahr im Süden der Republik.

Zahl der Autodiebstähle auf Rekord­tief
Autodiebe haben im vergangenen Jahr 15.037 kaskoversicherte Autos gestohlen. Das waren 14 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Pkw-Diebstähle sank damit auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung.

Hoch im Kurs bei Autodieben sind insbesondere SUVs und teure Limousinen.

Mitte der 90er-Jahre hatten die Versicherer noch rund 100.000 Diebstähle pro Jahr registriert. Weiter gestiegen ist hingegen der wirtschaftliche Schaden für die Bestohlenen: Nach dem heute veröffentlichten Kfz-Diebstahlreport des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zahlten die Versicherer für jeden Diebstahl im Durchschnitt mehr als 19.800 Euro (plus sieben Prozent). Insgesamt verursachten Autodiebe im Jahr 2018 Schäden von 298 Millionen Euro.

Jeder fünfte Diebstahl passiert in Berlin
Im Vergleich der Bundesländer und Großstädte hatte Berlin erneut die mit Abstand höchste Diebstahlrate. Hier wurden im Laufe des vergangenen Jahres 2.877 Pkw gestohlen, die Diebstahlquote lag bei 3,1 von 1.000 kaskoversicherten Pkw. Ebenfalls vergleichsweise hohe Diebstahlraten ergaben sich für Leipzig (1,5), Hamburg (1,4) und Hannover (1,0). Deutlich geringer war die Diebstahlgefahr im Süden der Republik. So wurden in Bayern und Baden-Württemberg zusammen nicht einmal halb so viele Autos geklaut wie allein in Berlin.

SUVs und Luxuslimousinen im Visier der Autodiebe
Bei den Kriminellen hoch im Kurs standen insbesondere SUVs und teure Limousinen. Das 2018 am häufigsten gestohlene Modell war der Mazda CX-5 2.2 D AWD; unter den „Lieblingen der Autodiebe“ fanden sich gleich mehrere X-Modelle von BMW.

 

https://www.gdv.de/de/themen/news/zahl-der-autodiebstaehle-auf-rekordtief--51916

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